Praia da Rocha

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Praia da Rocha war einmal der mondäne Badeort an der Algarve. Seit den frühen 1900er Jahren vergnügten sich hier die Reichen des Landes, 1910 wurde das Casino eröffnet. In den 30er Jahren entdeckten die Engländer dieses herrliche Seebad, welches gern mit Biarritz verglichen wurde. Von hieraus entwickelte sich der Tourismus an der gesamten Küste.

Wer von Portimão kommt, sieht sich einer Skyline gegenüber, die man sonst nur von Frankfurt oder New York kennt. Oft dienen daher die herrlichen Felsformationen besonders dafür, die abschreckende Seite des Massentourismus hervorzukehren. Dennoch: Der Strand direkt unterhalb der Flaniermeile ist breit und feinsandig, der Atlantik selten wild, der Strand fällt langsam und flach ins Wasser –dies alles ist hervorragend für Familien mit kleinen und größeren Kinder geeignet.

Die abgesteckten Areale für die Strandliegen der großen Hotels stören in keinster Weise, denn es bleibt mehr als genug Platz für alle. Hier trifft man nicht nur Touristen, dieser Strandabschnitt hat eher das Flair und den Charme eines Familienbades. Neben der herumtollenden Dorfjugend findet man hier und da auch eine empfindliche englische Lady mit großem Sonnenhut oder die vornehme Großfamilie mit Kindermädchen beim gemeinsamen Strandvergnügen.

Steinplatten führen an vielen Stellen nahezu bis zum Wasser. Wendet man sich nach Links, kommt man nach ungefähr 1 km nach Fortaleza. Strandwanderer, die durch Klippentunnel und an aufregend schöne Felsformationen vorbeilaufen möchten, wenden sich nach Rechts. Praia do Vau ist etwa 6 km entfernt. Je weiter Sie laufen, um so ruhiger wird das Strandleben. Die Bebauung wird flacher um schließlich ganz hinter den Klippen zu verschwinden. Kleine Restaurants und typische Strandbüdchen laden zum Verweilen ein. Selbst wenn Sie nicht in Portimão residieren – dieser Strand hat einen gefährlichen Suchtfaktor und es nicht unwahrscheinlich, dass es Sie wieder hier her zieht.

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